DGS Stephan gebärdet: Was ist heute für ein besonderer Tag?→ Internationaler Tag der Gebärdensprache. Ich möchte euch ein bisschen was erzählen: Am 19. Dezember 2017 wurden die Gebärdensprachen von der UN-Generalversammlung offiziell als Internationaler Tag der Gebärdensprache anerkannt, und seitdem müssen die Gebärdensprachen weltweit gefördert werden. Noch etwas Interessantes: Heute ist der 23. September. Warum ist das wichtig? Am 23. September 1951 wurde der Weltverband der Gehörlosen (WFD) gegründet. Deshalb ist der 23. September ein besonderer Tag, und wir feiern heute den Internationalen Tag der Gebärdensprachen. Warum ist das wichtig?Die Gebärdensprache ist die Muttersprache und das Recht der Gehörlosengemeinschaft. Sie ist entscheidend für soziale Inklusion und gewährt einen barrierefreien Zugang zu allen Bereichen des Lebens wie Bildung, Arbeit und Alltag. Sie ist das wichtigste Mittel unserer Kommunikation. Es ist wichtig zu betonen, dass nicht nur die Gebärdensprache von Bedeutung ist, sondern auch unsere Identität und Kultur. Diese beiden Aspekte stärken unser Leben und unsere Rechte. Die Sprache und die Menschen, die sie nutzen, verdienen Respekt und Unterstützung, um gleichberechtigt mit allen anderen zu sein. Deshalb feiern wir heute den Internationalen Tag der Gebärdensprachen und stehen solidarisch zusammen. Tschüß! #gebärdensprache #dgs #Deafcommunity #gehörlosenkultur #Gebärdensprachgemeinschaft #gehörlos #taub #deaf #internationalertagdergebärdensprach Vorheriger Beitrag Politsche Bildung & Workshops 2024 Nächster Beitrag Stellungnahme Gebärdensprach-Avatar
75 Jahre Grundgesetz
DGS Herzlichen Glückwunsch zu 75 Jahre Grundgesetz! Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz eingeführt. Danke an alle, die sich für die Demokratie eingesetzt haben. Es ist wichtig, dass Demokratie nachhaltig bleiben muss. Das Grundgesetz ist wirklich wichtig für uns alle. In Deutschland ist die Demokratie durch das Grundgesetz verankert. Wir haben die Freiheit unsere Meinung zu äußern. Früher hatten die tauben Menschen wenig Berufauswahl, das trotz der Demokratie. jetzt hat sich es stark geändert, es gibt sehr viel Auswahl. Taube Menschen können studieren, selbständig werden, etc. Die Qualität ist stark gestiegen. auch gibt es sogar eine taube Bundestagsabgeordnete. Ebenso engagieren sich viele taube Menschen in der Politik. Das wurde eben durch die Demokratie ermöglicht. Das ist wirklich sehr schön und sehr wertvoll. Durch die Demokratie werden wir mit vielen verschiedenen Kulturen und Sprachen akzeptiert. • Recht • Menschenrecht• Vielfalt• Diversität• Menschen mit Behinderung Früher bestand eine Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. Daraufhin haben die Frauen für ihre Rechte gekämpft. Das dank der Demokratie. Daher ist es sehr wichtig, die Demokratie zu „halten“. Ich gratuliere daher zu 75 Jahren Grundgesetz. +Bald sind Euorpawahlen. Das ist wichtig. Bitte geht zur Wahl. Entweder persönlich oder über Briefwahl. Warum ist das wichtig. Ihr könnt die Kandidat*innen wahlen, die für die Demokratie stehen. Wenn ihr mitwählt, habt ihr für die Zukunft mehr Chancen für Diskussionen, Zusammenarbeit mit Politiker*innen. Die Gehörlosencommunity wird gestärkt. • Gehörlosenkultur, • Gebärdensprache• Recht• Teilhabe Es gibt andere Kandidat*innen, die nicht demokratisch agieren. Dann hätten wir weniger Chancen auf unser Recht. Deshalb appelliere ich an euch, zur Europawahl zu gehen. Ich danke euch allen für euer Engagement. Ganz wichtig ist der Zusammenhalt. Durch unseren Zusammenhalt werden wir ernst aufgenommen. Durch den Zusammenhalt sind wir stark in der Demokratie. Vorheriger Beitrag Politsche Bildung & Workshops 2024 Nächster Beitrag Internationale Tag der Gebärdensprache
Politsche Bildung & Workshops 2024
Der Workshop, organisiert von Kogeba e.V. und abgehalten vom 1. bis 2. März 2024, diente der Schulung und Motivation zukünftiger ehrenamtlicher Mitarbeiter:innen. Das vielfältige Programm zielte darauf ab, Interessierten, insbesondere jungen Menschen, die Grundlagen und Herausforderungen ehrenamtlicher Arbeit im Vereinskontext näherzubringen. Die Inhalte waren so konzipiert, dass sie praxisorientierte Einblicke in die Vereinsarbeit boten und die Bedeutung des freiwilligen Engagements hervorhoben. Besonders im Fokus standen Möglichkeiten für Jugendliche, ihre Fähigkeiten einzubringen und von der Teilnahme am Vereinsleben zu profitieren, wodurch das Bewusstsein und das Interesse für gemeinnützige Tätigkeiten gezielt gefördert wurden.
Tag der Muttersprache
Die Gebärdensprache! Heute gedenken wir des Internationalen Tages der Gebärdensprachen=Muttersprache. Für viele von uns tauben Menschen ist die Gebärdensprache nicht nur eine Kommunikationsform, sondern auch unsere visuelle Muttersprache, die wir mit Stolz und Freude nutzen. DGS Vorheriger Beitrag Stellungnahme zu Avatar Teil2 Nächster Beitrag Politsche Bildung & Workshops 2024
Stellungnahme zu Avatar Teil2
kogeba_bayerns Profilbild
Stellungnahme zu Einsätzen der Avatare mit Gebärdensprache:
Kritische Analyse und Forderungen für Selbstbestimmung, Qualität und Ethik in der Technologieförderung für taube Menschen in Deutschland
In den letzten Jahren hat die Spitzenforschung im Bereich der Avatar-Technologie für die Übersetzung von Gebärdensprache in schriftlichen Text erhebliche Fortschritte gemacht. Insbesondere Projekte wie AVASAG und das aktuelle BIGEKO haben sich dieser Herausforderung angenommen. Doch hinter den vermeintlichen technologischen Durchbrüchen verbergen sich Unstimmigkeiten und Probleme, die einen Schatten auf die vielversprechenden Entwicklungen werfen.
Die vorliegende Stellungnahme beleuchtet kritisch die unzureichende Selbstbestimmung tauber Menschen in den Projekten AVASAG und BIGEKO. Dabei werden Fragen nach der einseitigen Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgeworfen und ethische Bedenken hinsichtlich des Schutzes der Gebärdensprache und der Gehörlosenkultur diskutiert. Die mangelnde Einbindung neutraler tauber Expert*innen ohne kommerzielle Bindung sowie fehlende Qualitätssicherung in der Entwicklung von Avatar-Technologien stehen im Fokus dieser Analyse.
Die Stellungnahme hebt besonders die Gefahr einer ethischen Verletzung hervor, bei der die Menschenrechte tauber Menschen missachtet werden.
Die komplette Stellungnahme ist bei
https://kurzelinks.de/kogeba_stellungnahme_avatar zu finden.
Mitunterzeichnet haben die Stellungnahme:
Bundesverband der Dozenten für Gebärdensprache e.V. – BGD e.V.
Bayerischer Gehörlosen Sportverband e.V. – BGS e.V.
Gehörlosenverband München und Umland e.V. – GMU e.V.
Taube Fachexpertin aus Österreich – Sandra Schügerl BEd M.A.
Stellungnahme zu Avatar Teil 1
Stellungnahme zu Einsätzen der Avatare mit Gebärdensprache:Kritische Analyse und Forderungen für Selbstbestimmung, Qualität und Ethik in der Technologieförderung für taube Menschen in Deutschland In den letzten Jahren hat die Spitzenforschung im Bereich der Avatar-Technologie für die Übersetzung von Gebärdensprache in schriftlichen Text erhebliche Fortschritte gemacht. Insbesondere Projekte wie AVASAG und das aktuelle BIGEKO haben sich dieser Herausforderung angenommen. Doch hinter den vermeintlichen technologischen Durchbrüchen verbergen sich Unstimmigkeiten und Probleme, die einen Schatten auf die vielversprechenden Entwicklungen werfen. Die vorliegende Stellungnahme beleuchtet kritisch die unzureichende Selbstbestimmung tauber Menschen in den Projekten AVASAG und BIGEKO. Dabei werden Fragen nach der einseitigen Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgeworfen und ethische Bedenken hinsichtlich des Schutzes der Gebärdensprache und der Gehörlosenkultur diskutiert. Die mangelnde Einbindung neutraler tauber Expert*innen ohne kommerzielle Bindung sowie fehlende Qualitätssicherung in der Entwicklung von Avatar-Technologien stehen im Fokus dieser Analyse. Die Stellungnahme hebt besonders die Gefahr einer ethischen Verletzung hervor, bei der die Menschenrechte tauber Menschen missachtet werden. Die komplette Stellungnahme ist bei https://kurzelinks.de/kogeba_stellungnahme_avatar zu finden. Mitunterzeichnet haben die Stellungnahme:Bundesverband der Dozenten für Gebärdensprache e.V. – BGD e.V.Bayerischer Gehörlosen Sportverband e.V. – BGS e.V.Gehörlosenverband München und Umland e.V. – GMU e.V.Taube Fachexpertin aus Österreich – Sandra Schügerl BEd M.A. DGS Vorheriger Beitrag Koalitionsvertrag GL Geld Nächster Beitrag Stellungnahme zu Avatar Teil2
Koalitionsvertrag GL Geld
Die Einführung des Gehörlosengeldes in Bayern steht im Koalitionsvertrag! @gmu_muenchen@bay.gehoerlosensportverband@gehoerlosengeld_bayern #kogeba_bayern #bayern #barrierefrei #teilhabe #gebärdensprachgemeinschaft#gehörlosengeld #gebärdensprache #deafcommunity #ehrenamt #gehörlos #taub #gehörlosenkultur #landtagswahlen2023 #politik #landtagswahlen#csubayern #fw_bayern #koalition #bayern #packmas #koalitionsvertrag #bayerntom @gmu_muenchen @gehoerlosengeld_bayern @csu @csu_lt DGS Vorheriger Beitrag Antworten zu Wahlprüfsteine Nächster Beitrag Politsche Bildung & Workshops 2024
Antworten zu Wahlprüfsteine
UPDATE am 02. Oktober 2023 Die Antworten einiger Parteien sind gekommen.Wir danken den Parteien, die sich die Mühe gegeben haben, im Sinne der Inklusion die Fragen in Gebärdensprachvideos aufzunehmen und zu beantworten – zu den jeweiligen Fragen haben wir einen Überblick der Antworten und nicht erfolgten Antworten der Parteien erstellt. Die genauen Antworten finden Sie hier im Link bzw. In der Bio www.gmu.de/kogeba-wahlpruefsteine2023/ Vorheriger Beitrag Produktives Gespräch mit Thomas Huber, MdL Nächster Beitrag Politsche Bildung & Workshops 2024
Wahlprüfsteine
DGS Der Kompetenzzentrum Gebärdensprache Bayern e.V. (KOGEBA) möchte das Thema Wahlprüfsteine genauer unter die Lupe nehmen. Denn bald stehen die Landtagswahlen 2023 in Bayern an. Es wird am 8. Oktober gewählt. Darum hat KOGEBA auch 8 Fragen an die Parteien gestellt. Inhalt des Gebärdensprachvideos:Wie stellen wir die Fragen? Wir schicken den Kandidatinnen und Kandidaten zu jeder Frage ein Video in Gebärdensprache.Wir haben lange überlegt, und beschlossen, die Fragen nur in Deutscher Gebärdensprache zu schicken. Die Videos werden auch nicht untertitelt. Nur über das Thema werden sie schriftlich informiert. Denn sie alle sind daran interessiert, sich für eine Kandidatur im Landtag aufstellen zu lassen. Dabei wird immer wieder betont, dass Inklusion sehr wichtig ist.Inklusion bedeutet ja, dass jeder das Recht auf Teilhabe hat. Daher bekommen die Kandidatinnen und Kandidaten die Gebärdensprachvideos, und können Gebärdensprachdolmetschende beauftragen, die Videos übersetzen zu lassen. Vielleicht können sich die Politiker*innen dann auch in uns hineinversetzen und verstehen, wie schwer wir taube Personen es haben, selber Gebärdensprachdolmetschende zu organisieren.Daher bitten wir Sie, sich nicht darüber zu wundern, dass wir uns so entschieden haben. Vorheriger Beitrag Sommerempfang des Bayerischen Landtags Nächster Beitrag Produktives Gespräch mit Thomas Huber, MdL
Produktives Gespräch mit Thomas Huber, MdL
Vor dem Gehörlosenzentrum trafen sich Stephan Straßer, Thomas Huber (MdL), Can Sipahi und Cornelia von Pappenheim vom GMU und dem Kompetenzzentrum Gebärdensprache Bayern (KOGEBA). In einer offenen und produktiven Atmosphäre fand ein intensives Gespräch statt, das besonders die Lobbyarbeit für gehörlose Menschen mit Gebärdensprache in den Mittelpunkt stellte. Die Teilnehmer tauschten sich über Strategien und die Relevanz politischer Unterstützung für die Rechte und Anliegen der tauben Gemeinschaft aus. Die Danksagung am Ende unterstreicht die Wertschätzung der Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, die Interessen der Gehörlosengemeinschaft weiter zu stärken und öffentlich zu vertreten.